ÜBERBRÜCKUNGSHILFE CORONA

Der Ko­ali­ti­ons­aus­schuss der Bun­des­re­gie­rung hat am 3. Juni 2020 be­schlos­sen, dass ein Pro­gramm für Überbrückungs­hilfen zur Si­che­rung der Exis­tenz von klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men bei Co­ro­na-be­ding­ten Um­satz­aus­fäl­len auf­ge­legt wird. Dem­nach soll die Über­brückungs­­hilfe bran­chen­über­grei­fend für die Mo­na­te Juni bis Au­gust 2020 ge­währt werden.

An­trags­be­rech­ti­gung

Höhe der Überbrückungshilfe

Er­stat­tet wer­den sollen

  • bis zu 50 Pro­zent der fi­xen Be­triebs­kos­ten bei ei­nem Um­satz­rück­gang von min­des­tens 50 Pro­zent ge­gen­über Vorjahresmonat.
  • bis zu 80 Pro­zent der fi­xen Be­triebs­kos­ten bei ei­nem Um­satz­rück­gang von mehr als 70 Pro­zent ge­gen­über Vorjahresmonat.

Der ma­xi­ma­le Er­stat­tungs­be­trag soll 150.000 Euro für drei Mo­na­te be­tra­gen. Bei Un­ter­neh­men bis zu 5 Be­schäf­tig­ten soll der Er­stat­tungs­be­trag 9.000 Euro, bei Un­ter­neh­men bis 10 Be­schäf­tig­ten 15.000 Euro nicht übersteigen.

Gel­tend ge­mach­te Um­satz­rück­gän­ge und fixe Be­triebs­kos­ten sind durch ei­nen Steu­er­be­ra­ter oder Wirt­schafts­prü­fer in ge­eig­ne­ter Wei­se zu prü­fen und zu be­stä­ti­gen. Über­zah­lun­gen sind zu erstatten.

An­trä­ge sol­len bis zum 31. Au­gust 2020 ge­stellt wer­den können.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass der Bund der­zeit noch kei­ne rechts­verbindlichen Richt­li­ni­en zum Pro­gramm er­las­sen hat. Eine An­trag­stel­lung ist so­mit noch nicht möglich.

So­bald es wei­te­re In­for­ma­tio­nen über die ge­nau­en Vor­aus­set­zun­gen, Kon­di­tio­nen und die An­trags­stel­lung gibt, wer­den wir Sie informieren.